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Neue Gewächshäuser in Betrieb
Reinluft-Gewächshaus sichert
"saubere" Anzucht
Mit der Anzuchtsaison 1999 konnten neue Gewächshauseinrichtungen im Süden Stuttgarts in Betrieb genommen werden. Bei nun deutlich vergrößerter Kulturfläche sorgen Schattierung und automatische Steuerung der Belüftung für homogene und stressarme Anzuchtbedingungen.
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Gleichmäßige Kulturbedingungen gewährleisten homogene Anzuchtchargen wie z.B. bei der Standardisierten Graskultur
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Hochempfindliche Reaktionsindikatoren wie die Tabaksorte 'Bel W3' zeigen während sommerlicher Ozonepisoden innerhalb weniger Tage deutlich sichtbare Blattschäden - teilweise leider auch schon während der Anzucht im Gewächshaus, noch bevor sie im Freien als Monitoringpflanzen eingesetzt werden.
Abhilfe schafft hier ein neues Anzuchtgewächshaus mit Luftfilterung, das im Frühjahr 1999 in Betrieb genommen wurde. Die Anzuchtkapazität wurde gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Leistungsfähige Gebläse verteilen die Luft, die über Staub- und Aktivkohle-Filter von Schadstoffen gereinigt wird, über die gesamte Länge des Gewächshauses. Die Luft strömt von unten nach oben durch das Gewächshaus und entweicht über die Dachfenster. Leichter Überdruck verhindert weitgehend, dass ozonhaltige Luft von außen eindringt.
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Außenansicht des Reinluftgewächshauses. Große Filterkästen (links und rechts) reinigen die Luft, die über leistungsstarke Gebläse ins Inneren strömt |
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Auch während deutlich erhöhter Ozonbelastungen, wie sie z.B. Ende Juni / Anfang Juli 1999 auftraten, zeigten die empfindlichen Tabakpflanzen im "Reinluft"-Gewächshaus keinerlei Schäden. An Pflanzen, die während dieser Zeit im Freiland standen, wurden bis zu 30 % der Blattfläche schwer geschädigt. Eine hohe Luftwechselrate und Schattiereinrichtungen stellen sicher, dass auch an heißen Sommertagen die Temperaturen im Gewächshaus nur wenige Grad über den Außenbedingungen liegen. So ist eine termingerechte Anzucht unbelasteter Monitoringpflanzen möglich.
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Tabak in unterschiedlichen Anzuchtstadien wird im Reinluftgewächshaus frei von Vorschädigungen durch Ozon kultiviert. Perforierte Längsrohre unter den Tischen verteilen die gefilterte Luft im Gewächshaus
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Neues Fahrzeug erhöht die Transportkapazität und sorgt für mehr Flexibilität
Für die Expositionssaison 1999 wurde der Fahrzeugpark um einen Transporter (Ford Transit) verstärkt. Damit konnte die Transportkapazität für die Messnetzbetreuung und insbesondere für die termingerechte Lieferung von Indikatorpflanzen wesentlich erhöht werden. Dass auch dieses Fahrzeug nach den aktuellen Kriterien "schadstoffarm" ist, versteht sich von selbst. |
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